Japan’s Love for Impressionism

See this exhibition, if you have the chance: http://www.bundeskunsthalle.de/en/exhibitions/von-monet-bis-renoir.html. Impressionist paintings from Japanese Museums and collections, including some Japanese impressionists. The influence of Japanese Art of impressionism is demonstrated (e.g. by Ukiyo-E-Prints from Monet’s collection), as well as the influence of Impressionist painting on Japanese art. A marvelous exhibition.

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Hoher Besuch

Im Skulpturenpark Köln wurde ein Helikopter auf dem Dach des Gebäudes platziert, in dem sich das Bistro befindet. Auf einem Schild unten liest man den Titel “Hoher Besuch”. Das ist durchaus witzig gedacht. Man denkt “Aha” und “Haha”.

Aber dann ist es vorbei. Es verpufft. Es geht von diesem Werk keine andauernde Faszination aus. Konzeptuelle Kunst dieser Art ist eigentlich unergiebig. Die witzige Idee hätte man auch mit einer Zeichnung oder einem kurzen Text ausdrücken können. Ein Blog-Artikel hätte gereicht, die Umsetzung ist im Grunde überflüssig. Diese Künstler sollten lieber Essays, Glossen und Gedichte schreiben, oder Karikaturen zeichnen.

Die Struktur des Kunstmarkts zwingt den Künstler aber, ein Objekt herzustellen, denn er lebt davon, Objekte zu verkaufen. Das hergestellte, materiell implementierte konzeptuelle Kunstwerk verdankt seine Existenz also eigentlich einer kommerziellen Struktur. Es muss auffällig und teuer sein. Der Kunstmarkt funktioniert über Spekulationsblasen. Wo die Preise steigen, steigen die Preise. Der Künstler muss auffallen und Hype produzieren, um es zu schaffen, dass die Preise seiner Werke steigen. Danach setzt eine positive Rückkopplung ein und die Preise steigen. Jedes dieser Werke, ein Versuch zur Höhe, aber Blasen sind innen leer.

Wie anders einige der Skulpturen unten im Garten. Einfache behauene Steine, aber strukturell faszinierend. Die Kunst, die mich interessiert, lebt von der Struktur, von der Textur.